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Merles Buchwelt

Hey, willkommen auf meinem Blog! Ich heiße Merle und bin eine echte Leseratte. Hier auf meinem Blog dreht sich alles um BÜCHER und ich rezensiere Kinder-und Jugendbücher die ich euch – mal mehr und mal weniger – empfehlen kann. Wenn es dann irgendwann auch mal wieder Buchmessen geben sollte, findet ihr hier dann auch Berichte über die ein oder andere.

Meine neuesten Beiträge:

05.03.2021 ; Merles Buchwelt

„28 Tage lang“

Hallöchen ihr Lieben, heute habe ich mal wieder ein Buch über die Zeit des 2. Weltkrieges für euch – ihr wisst, wie interessant ich diese Zeit und ihre Ereignisse finde, oder😜🙈? „28 Tage lang“ von David Safier erzählt vom Warschauer Ghetto und handelt von dessen Aufstand, der damals dazu geführt hat, dass die Menschen im Ghetto deutlich länger überlebt habe als sie eigentlich sollten.

Das Buch erzählt allerdings eine fiktive Geschichte, d.h., dass was im Buch passiert, ist damals nicht genauso passiert. Die Figuren z.B. gab es nicht in Wirklichkeit – im Gegensatz zu den Ereignissen. Auf jeden Fall ist es ein tolles Buch über eine unglaublich interessante und schreckliche Zeit. Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

26.02.2021 ; Merles Buchwelt

„Cinder & Ella“

Hey Leute, heute habe ich ein Buch für euch, das bestimmt schon einige kennen. Ich wusste nicht viel über „Cinder & Ella“ und war auch nie besonders an dem Buch interessiert, weil ich immer dachte, es wäre einfach eine kitschige Liebesgeschichte ohne viel Hintergrund und sein wir mal ehrlich, der Klappentext verspricht ja schon so einige Klischees.

Irgendwann habe ich mich dann doch mal rangetraut und Leute, ich hab das Buch quasi nicht aus der Hand gelegt, bis ich es beendet hatte.  Dieses Buch hat definitiv Suchtpotential und war einfach nur wunderschön. Mehr in meiner Rezension.

19.02.2021 ; Merles Buchwelt

„Im Eisland“

Hey Leute, heute habe ich eine Graphic-Novel-Reihe für euch. „Im Eisland“ handelt von der Franklin-Expedition aus dem 19 Jahrhundert und erzählt von der Expedition und dem, was damals so auf den Schiffen passiert ist.

Die Franklin-Expedition war die dritte und letzte große Forschungsreise des britischen Polarforschers Sir John Franklin. Ihr Ziel war es, die Nordwestpassage erstmals, und zwar von Ost nach West, vollständig zu durchsegeln, kartografisch zu erfassen und so einen kürzeren Seeweg von Europa nach Asien zu finden. 

Die beiden Schiffe der Expedition die Erebus und der Terror wurden übrigens erst vor ein paar Jahren gefunden. Die HMS Erebus im Jahr 2014 und die HMS Terror im Jahr 2016.

Aber ich schweife ab, meine Rezension findet ihr jedenfalls hier.

Ich rezensiere die drei Bücher zusammen, weil ich finde, dass sie zusammengehören, und eine große Geschichte ergeben. Außerdem werde ich den Inhalt mit eigenen Worten angeben, aus gegebenen Gründen.

12.02.2021 ; Merles Buchwelt

„After The Fire“

Hey ihr Lieben, heute habe ich ein Buch für euch, das mich echt berührt und fertig gemacht hat. Die ganze Story ist echt krass und schockierend, aber das Buch ist mega gut und fesselnd. Vielleicht hat der ein oder andere von euch das Buch schonmal gelesen oder davon gehört, aber ich denke, dass es noch nicht allzu bekannt ist, zumal es auch erst 2020 auf Deutsch erschienen ist. Aber Leute, was ich auf jeden Fall schon mal sagen kann, es lohnt sich und wenn euch krasse Bücher nicht abschrecken, lest es! Meine Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

05. Februar 2021 ; Merles Buchwelt

„Cassardim – jenseits der goldenen Brücke“

Hey ihr Lieben, heute habe ich was für die Romantasy-Fans unter euch. „Cassardim-jenseits der Goldenen Brücke“ von Julia Dippel. Eine Achterbahnfahrt an Gefühlen, Abenteuern und Verwirrung.

Ich habe mir auch mal ein paar Rezensionen zu dem Buch durchgelesen und Leute, sagt mir nicht, dass ich die einzige bin, für die dieses Buch kein Jahreshighlight war. Klar war es spannend und gut geschrieben aber eben nicht so gut. Es gibt so viele Bücher dieser Art… Tja, hier kommt ihr jedenfalls zu meiner Rezension.

29. Januar 2021 ; Merles Buchwelt

„Ein Himmel aus Gold“

Hey ihr Lieben, heute habe ich ein Buch für euch, dass ich schon vor etwas längerer Zeit gelesen habe, trotzdem aber gerne rezensieren wollte.

Meine Bewertung: „Ein Himmel aus Gold“ von Laura Wood ist wirklich ein schönes Buch für zwischendurch. Man kommt sehr schnell und gut in die Geschichte rein und hat viel Spaß beim Lesen. Das Buch vermittelt so eine gemütliche und gleichzeitig aufregende Atmosphäre, dass man sich direkt wohl fühlt.

Lou liebt es, sich in das alte, verlassene Cardew-Haus zu schleichen. Dort kommt sie zur Ruhe und kann Stunden lang lesen. Doch mit dem Sommer kommen auch die Cardews und Lou weiß, dass sie sich jetzt von diesem Haus fernhalten sollte. Doch diese Welt, in der die Cardews leben ist ihr völlig unbekannt. Eines Abends, als im Haus eine rauschende Party steigt, schleicht sie sich wieder zum Haus und wird prompt entdeckt. Und auf diesen Abend folgen unzählige Feste und Partys, und auf einmal ist Lou mitten drin, in dieser anderen Welt.

Die Storry hat mir echt richtig gut gefallen. Eine Schriftstellerin in den 20er Jahren. Und was für tolle Abenteuer sie erlebt. Auch die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch und ich habe mich richtig wohl gefühlt beim Lesen. Allerdings handelt Lou die Protagonistin in der Mitte des Buches meiner Meinung nach sehr selbstsüchtig. Für sie zählt nur noch das Leben der Cardews und sie vernachlässigt ihre Familie total und verliert den Blick für die wirklich wichtigen Sachen. Doch zum Glück wurde sie gegen Ende des Buches wieder viel sympathischer und ich konnte mich wieder mit ihr anfreunden.

Auch alles was um die Haupthandlung herum passierte war sehr schön erzählt und interessant, sodass man eigentlich immer Spaß beim Lesen hatte und sich jedes Mal wieder darauf gefreut hat, das Buch zur Hand zu nehmen.

Im Laufe des Buches baut sich die Spannung um ein Geheimnis der Cardews immer mehr auf und man möchte unbedingt wissen, was dahinter steckt, nur leider hat die Autorin es nicht so wirklich geschafft die Spannung zu halten, daher hat mir der Spannungsbogen etwas gefehlt.

Der Schreibstil war sehr locker und flüssig, allerdings für mich etwas zu modern, dafür, dass das Buch 1929 spielt.

Das Ende des Buches fand ich persönlich sehr schön, allerdings war es sehr vorhersehbar, sodass ich in der Mitte des Buches quasi schon wusste, bzw. ahnte, wie das Buch ausgehen würde, was ich sehr schade fand, eben weil das Ende eigentlich echt schön war.

Die Liebesgeschichte fand ich persönlich sehr lustig. Es war keine typische Liebesgeschichte von wegen >sie liebt ihn, er liebt sie, sie müssen jetzt irgendwie den Mut aufbringen sich ihre Liebe zu gestehen< sondern mal was ganz anderes, was ich echt abwechslungsreich fand. Auch war das ganze Buch relativ klischee- und kitschfrei, was ich super fand.

Fazit: „Ein Himmel aus Gold“ ist ein schönes Buch mit einer interessanten Geschichte und einer etwas anderen Lovestory. Die Charaktere sind sehr sympathisch und das Buch vermittelt eine schöne Atmosphäre. Trotzdem war das Buch nicht besonders spannend, da kein richtiger Spannungsbogen aufgebaut wurde und der Schreibstil passte nicht so gut zur Zeit in der das Buch spielt. Ich empfehle das Buch ab 12 Jahren und gebe ⭐⭐⭐.

Über das Buch: „Ein Himmel aus Gold“ von Laura Wood erschien 2019 im Dragonfly Verlag. Das Buch hat 317 Seiten und wird aus der Ich Perspektive der Protagonistin Lou erzählt.

Zum Inhalt: Das leer stehende herrschaftliche Cardew-Haus übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die siebzehnjährige Lou aus. Immer wieder schleicht sie sich in die alte Bibliothek darin und liest – bis sie eines Tages von den Besitzern überrascht wird. Die reichen Geschwister Robert und Caitlin finden Gefallen an ihr und laden sie zu ihren rauschenden festen ein. So betritt Lou eine bislang völlig fremde Welt voller Glamour und Coktailpartys. Und immer mehr verfällt sie Roberts Charme. Doch kann der reiche Cardew-Spross wirklich Gefühle für sie hegen?

Über die Autorin: Laura Wood ist eine Kinder- und Jugendbuchautorin. Mit ihrem ersten Kinderbuch gewann sie den „Montegrappa Scholastic Prize for New Childrens´s Wirting. „Ein Himmel aus Gold“ ist ihr erstes Jugendbuch.

22. Januar 2021 ; Merles Buchwelt

„Den Mund voll ungesagter Dinge“

Hey Leute, heute habe ich ein Buch für euch, das mir echt mega gut gefallen hat. Aber lest selbst meine Schwärmerei😜😂.

Meine Bewertung: Wow, einfach wow. Mich hat dieses Buch zu 100% überzeugt, von der ersten Seite an. Man wurde sofort in die Geschichte gezogen und hat sich wie ein Teil des Buches gefühlt, nicht nur wie ein unbemerkter Zuschauer.

Sophie wünscht sich ein normales Leben. Doch nichts an ihrem Leben ist normal. Ihr Vater zieht mit ihr zu seiner Freundin Lena und deren zwei Söhnen und ihre Mutter hat sie nie kennengelernt. Sie hat nicht die Absicht sich in ihrem neuen Zuhause einzuleben oder dort Freunde zu finden, geschweige denn sich zu verlieben. Doch als sie das Nachbarmädchen Alex kennenlernt passiert genau das.

Die Protagonistin war mir sehr sympathisch, besonders, weil sie nicht das typische High-School-Mädchen ist, das nichts besonderes an sich findet und in Wahrheit wunderschön und klug ist – wobei diese beiden Aspekte relativ sind – und mit dem der begehrteste Typ der Schule zusammen sein will. Nein, so ist sie ganz und gar nicht. Sie ist launisch, witzig, eigen, nach außen hin unnahbar, doch im Inneren unglaublich verletzlich und ängstlich. Damit passt sie so gar nicht ins Klischee, was ich super finde. Außerdem hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht ihre Philosophien zu lesen. Sie ist unglaublich schlau und man erfährt in ihren Gedanken so einiges über Gott und die Welt.

Die Geschichte fand ich persönlich wunderschön. Sophie im Mittelpunkt und um sie herum mehr oder weniger sympathische Charaktere, die für die Handlung eine große Rolle spielen. Und bestimmte Szenen haben mich echt extrem aufgeregt, weil die Charaktere einfach totale Scheiße gebaut habe. Immer wenn man dachte, man wüsste was kommt nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung und war wieder super spannend.

Auch Sophies Ängste als sie langsam gemerkt hat, dass sie lesbisch ist waren extrem real. Man wächst in unserer Gesellschaft damit auf, dass es „normal“ ist wenn ein Mann und eine Frau sich lieben. Nicht aber damit, dass es genauso „normal“ ist, wenn sich eine Frau und eine Frau oder ein Mann und ein Mann lieben. Aber was ist schon normal? Und somit konnte man Sophies Bedenken und ihre Angst vor der Reaktion ihrer Mitmenschen sehr gut nachvollziehen. Und gleichzeitig hatte sie so viele tolle Menschen um sich, die sie so akzeptiert haben, wie sie ist.

Den Schreibstil fand ich sehr schön und locker. Man hatte gerade genug Zeit in die Geschichte reinzukommen, aber dann ging es auch schon los. Wie bei einer Achterbahn. Man kommt an, hat Zeit sich zu orientieren und dann wird einem die Orientierung genommen und es geht ordentlich ab.

Nur das es hier nicht mit Loopings und dergleichen losging, sondern mit Gefühlen, Aufregung und einer ordentlichen Portion Verwirrung.

Ich sag ja immer, dass ich nicht so auf Lovestorys stehe, weil mir die meisten echt zu kitschig und klischeehaft sind, aber die Lovestory von Sophie und Alex fand ich wunderschön. Sie war überhaupt nicht kitschig und man konnte die Liebe zwischen den beiden richtig spüren.

Auch das Ende war sehr unerwartet. Kurz vor Schluss gab es nochmal einen riesigen Wahnsinn an Katastrophen und Gefühlen und man war sich sicher, wie das Buch ausgeht und dann wurde man wieder komplett überrascht. Und das Ende war echt großartig, obwohl ich danach richtig traurig war, dass das Buch zu Ende war.

Fazit: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist ein großartiges Buch. Man fühlt sich als Leser als Teil der Buches und wird vom Schreibstil gefesselt. Auch macht es unglaublich viel Spaß Sophie beim Philosophieren „zuzuhören“. Auch ihre Ängste und Gefühle waren extrem real und wurden großartig rübergebracht. Das Buch dreht sich um eine wunderschöne Lovestory zwischen zwei Mädchen, die komplett unterschiedlich und doch so gleich sind. Ich empfehle das Buch an jeden weiter und ab 14 Jahren und gebe ⭐⭐⭐⭐⭐(⭐).

Über das Buch: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag erschien 2017 im Heyne fliegt Verlag. Das Buch hat 395 Seiten und wird aus der ich Perspektive der Protagonistin Sophie erzählt.

Zum Inhalt: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach ihrer Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.

Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt Alex trifft. Das Nachbarmädchen, mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert…

Über die Autorin: Anne Freytag wurde 1982 in München geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin. Ihr erstes Buch „Irgendwo dazwischen“ erschien 2013.

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