„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

12.03.2021 ; Merles Buchwelt

Meine Bewertung: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist irgendwie ein Buch, das man so oft lesen kann wie man will und man verliert nicht den Spaß daran. Die Geschichte ist so vielseitig, so lustig, traurig und einfach wunderschön.

Die 16-jährige Hazel hat Krebs. Sie lebt ihr Leben im Haus ihrer Eltern, schaut sich Castingshows an, geht kaum raus und liest immer wieder dasselbe Buch. Sie ist ganz zufrieden mit ihrem Leben so wie es ist, doch ihre Mutter macht sich Sorgen und beschließt, dass Hazel Depressionen hat und schickt sie daher in eine Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie Augustus Waters kennen. Die beiden beginnen sich anzufreunden, diskutieren über alles was ihnen die Welt so bietet und erleben die beste Zeit ihres Lebend miteinander, doch ist Freundschaft wirklich alles, was zwischen ihnen ist? Und was passiert, wenn einer von ihnen die schlimmste Nachricht bekommt?

Ich habe das Buch einfach geliebt. Die Geschichte und Situation von Hazel wurden so real da gestellt und es war alles so echt, man hat wirklich gemerkt, dass sich der Autor mit dem Thema Krebs und speziell mit Lungenkrebs auseinandergesetzt hat und wusste, wovon er schreibt. Auch die Geschichte an sich war wunderschön. Das Buch hat mich so oft zum Lachen gebracht, da Augustus und Hazel einfach einen großartigen Humor haben. Trotzdem hat es mich auch zum Weinen gebracht und war unglaublich traurig. Es war jetzt beim zweiten Lesen auch so, dass ich viel mehr verstanden und mitbekommen habe und es mich viel mehr mitgenommen hat als beim ersten Mal, ich meine ich war damals 11 Jahre alt.

Hazel war eine unfassbar großartige Protagonistin, sie ist so stark – auch wenn ich weiß, dass sie es hassen würde, dass ich das sage – und hat, obwohl sie so jung ist so viel durchgemacht und trotzdem versinkt sie nicht in Trauer und Einsamkeit, sondern lebt. Sie ist unglaublich schlau, denn wie Gus sagt: „Man hat nie Angst, dass sie vielleicht schlauer ist als man selbst: Man weiß einfach, dass sie es ist“ und damit hat er so Recht und ich finde, das ist eine großartige Eigenschaft von ihr. Hazel ist definitiv eine meiner absoluten Lieblings Protagonistinnen.

Den Schreibstil fand ich wieder richtig toll, man war so nah an den Charakteren und konnte so viel von dem was sie spürten selber spüren.

 Dieses Buch ist eine Reise, eine unglaublich besondere Reise, die man nicht verpassen sollte und es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich weiß auch nicht, ich finde es ist einfach etwas ganze besonderes, ich kann das nicht mal begründen, es ist einfach so und ich liebe es. Es ist nicht perfekt und trotzdem…

Fazit: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es ist einfach unglaublich schön und traurig und verbirgt so viele Emotionen, die man erst beim Lesen erfährt. Die Geschichte lässt einen merken, dass der Autor wusste was er schreibt und er schreibt so lebensnah und man ist als Leser so nah an den Figuren. Die Protagonistin ist einfach der Wahnsinn, sie ist lustig, klug, interessant und ein toller Mensch. Ich weiß nicht, ob euch diese Rezension überzeugt hat, selbst wenn es nicht so ist, lest das Buch – wenn ihr es noch nicht getan habt – es ist … ich weiß auch nicht, einfach toll. Es ist eine Reise. Ich empfehle das Buch an jeden Menschen da draußen und ab 11/12 Jahren, wobei man mit 11 noch nicht wirklich alles mitbekommt, und gebe⭐⭐⭐⭐⭐(⭐) . 

Über das Buch: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green erschien 2012 im Hanser Verlag. Das Buch hat 284 Seiten und wird aus der Ich Perspektive der Protagonistin Hazel erzählt. Aus dem Englischen wurde es von Sophie Zeitz ins Deutsche übersetzt. 2014 wurde das Buch von Josh Bonne auf die Leinwand gebracht, mit Shailene Woodley in der Rolle der Hazel und Ansel Elgort in der Rolle des Augustus.

Zum Inhalt:Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gutaussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.

Über den Autor: Informationen über John Green findet ihr bei meiner Rezension zu seinem Buch „Margos Spuren“.

5 Kommentare zu „„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

  1. Oooh ich liiiiiiebe diese Rezi einfach!!!!!!!!!! Und das Buch, hach, liebe ich auch. Also bis jetzt jedenfalls. Ich habe den Film schon im Sommer gesehen aber nicht so ganz viel davon mitbekommen (was daran liegen könnte, dass meine Freundinnen und ich die grandiose Idee hatten, 24 Std am Stück Filme zu schauen – macht das bitte nicht nach!) Und jetzt gerade lese ich es endlich und uiiiiiii ich looooooooooove es einfach ❣❣❣❣❣
    Tauusend buchige Grüße von Emma ohne Schnickschnack

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Emma,
      ich hab mich grade total über deinen lieben Kommentar gefreut☺️! Ich hab den Film erst gesehen nachdem ich das Buch gelesen habe, aber er ist echt gut gemacht! Ich glaube 24 Stunden am Stück könnte ich nicht mal wach bleiben 😂🙈. Respekt an dich und deine Freundinnen!!!
      Ganz liebe Grüße ☺️

      Gefällt mir

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