Gastbeiträge

Habt ihr Bücher, die euch besonders gut gefallen? Schreibt doch eine Rezension dazu und schickt sie mir, zusammen mit einem Foto, auf dem das Cover des entsprechenden Buches zu sehen ist, per Mail, dann kann ich sie hier hochladen!

14.05.2021 ; Ava

„The Hate U Give“

Avas Bewertung: Ich liebe die Atmosphäre, in die man beim Lesen eintaucht. Obwohl es um ernste (aber wichtige!) Themen geht ist die Stimmung nicht irgendwie bedrückend. Klar ist es traurig, manchmal sogar sehr.

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„Letztendlich geht es nur um dich“

Hey ihr Lieben, heute habe ich wieder ein Buch für euch, das ich mit Johanna vom Büchercafé gelesen habe. Nachdem wir mit „Rowan & Ash“ so viel Spaß hatten, haben wir beide nach einem Buch gesucht, das wir schon im Bücherregal, aber noch nicht gelesen hatten und da bot sich „Letztendlich geht es nur um dich“ die „Fortsetzung“ von „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ an. Die Rezension des Buches läuft wieder wie letztes Mal ab, d.h. hier findet ihr Johannas Rezension und meine findet ihr auf Johannas Blog.

Johannas Bewertung: Auch wenn ich sowohl “Letztendlich sind wir dem Universum egal” gelesen habe, als auch den Film gesehen habe konnte mich die Geschichte auch beim dritten Mal noch einmal begeistern. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei beiden das Ende sehr mochte, da es dem/der Leser*in bzw. Zuschauer*in viel zum Nachdenken mitgegeben hat, da beide viel offengelassen haben.  In diesem Buch wirkt es jedoch so, als wäre das letzte Kapitel dann weggelassen worden und es fehlt nun irgendwas.

Als Leser*in erlebt man A aus einem ganz anderen Blickwinkel und seine/ihre “Gabe” wirkt auch nochmal viel surrealer. Besonders den Aspekt, dass sein/ihr Geschlecht nie ganz geklärt wird und es ihm/ihr auch recht egal zu sein scheint finde ich echt interessant und er wurde gut umgesetzt.

Rhiannon macht viele merkwürdige Dinge, die ich häufig auch nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich finde aber, dass sie dadurch viel nahbarer und in einer realen Welt zu einer realen Figur gemacht wird.  Beim Lesen bin ich manchmal regelrecht zusammengezuckt, wenn es um ihre Beziehung zu Justin und ihre Ängste in dieser ging. Sie klammert sich regelrecht an schöne und romantische Momente mit ihm, die wirklich eine Rarität sind.

Bei “Letztendlich sind wir dem Universum egal” mochte ich besonders den eigenen und abwechslungsreichen Schreibstil. Die Geschichte erzählt hier ein “durchschnittliches” High-School-Mädchen, welches mit einem besonderen Menschen mit einer scheinbar einzigartigen Fähigkeit konfrontiert wird. Das ist natürlich nicht schlimm, kommt aber in so gut wie jedem zweiten Jugendbuch vor.

Die Botschaft der Geschichte interpretiere ich so: Man muss die Seele bzw. Den Menschen lieben, nicht den Körper, der diesen umgibt. Besonders Rhiannons Überlegungen von Autor und Fahrer und dass man sich immer auf den Fahrer konzentrieren sollte finde ich fast schon philosophisch und äußerst gelungen. Rhiannons moralische Blockade A im Körper eines Mädchens zu küssen unterstützt dies meiner Meinung nach auch noch einmal, da es zeigt, dass jeder das auf seine eigene Art und Weise lernen muss und man nicht von einem Tag auf den anderen umschalten kann.

Fazit: Auch beim dritten Mal konnte mich die Geschichte wieder vollständig abholen und begeistern. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐ und empfehle es Fans von „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ und allen anderen, die gerne besondere romantische Jugendbücher lesen.

Über das Buch: „Letztendlich geht es nur um dich“ von David Levithan erschien 2016 im Fischerverlag. Das Buch ist eine Art Fortsetzung seines preisgekrönten Beststellers „Letztendlich sind wir dem Universum egal“. Nur wird die Geschichte nicht fortgesetzt, sondern aus der Perspektive der zweiten Protagonistin Rhiannon erzählt. Das Buch hat 384 Seiten und wird aus der Ich Perspektive der Protagonistin Rhiannon erzählt. 2018 wurde das Buch bzw. das eigentliche Buch von Michael Sucsy verfilmt.

Zum Inhalt: Rhiannon liebt ihren Freund Justin, auch wenn der sie in der Schule eiskalt abblitzen lässt. So ist er halt. Und wenn Rhiannon auf der Rückfahrt von der Schule den Radiosender wechseln will, kommt von Justin »mein Auto, meine Musik«. Lädt Rhiannon ihn zu einer Party ein, beschwert er sich, dass sie ihn immer »festnageln« will.

Eines Tages ist plötzlich alles anders: Justin lässt Rhiannon die Musik aussuchen, er singt aus voller Kehle mit und hört ihr aufmerksam zu. Rhiannon ist überglücklich. Doch dann kommt ein Fremder und behauptet, dass er für einen Tag in Justins Körper gewesen ist…

Über den Autor: Über den Autor des Buches werde ich hier nichts schreiben, Informationen zu ihm findet ihr aber bei meiner Rezension zu „Letztendlich sind wir dem Universum egal“

„Rowan & Ash – ein Labyrinth aus Schatten und Magie“

Hey ihr Lieben, heute habe ich mal etwas anderes für euch: Und zwar habe ich dieses Buch hier zusammen mit der lieben Johanna vom Büchercafé gelesen und wir haben uns etwas sehr lustiges überlegt, um das Buch zu rezensieren. Ihr findet hier heute nicht meine Rezension, sondern die von Johanna zu diesem Buch. Und meine Rezi findet ihr bei ihr auf dem Blog.

Johannas Bewertung: Rowan und Ash sind Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide haben ihre Eigenarten und haben Sachen getan, bei denen ich innerlich die Augen verdreht habe. Aber gleichzeitig sind sie als Paar einfach nur perfekt, als Einheit atemberaubend – die beiden ergänzen sich einfach wundervoll und machen denn jeweils anderen komplett! Es gibt ja häufig Paare in Büchern, aber bei Rowan und Ash habe ich ihre Liebe zueinander wirklich gespürt.

Die Geschichte spielt in einer interessanten und fantasievollen Welt mit mittelalterlichen Elementen. Die Vorurteile und Ablehnungen gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe musste der Autor sich aber leider bei weitem nicht ausdenken… Ich finde es echt erschreckend, wie viele Parallelen von unserer “realen” Welt übernommen wurden und gleichzeitig, wie Christian Handel mit diesem Buch ein solches “Tabuthema” ganz leicht anspricht.

Manchmal viel es mir ein bisschen schwer, bestimmte Sätze zu lesen, da ich häufig über diese gestolpert bin. Gleichzeitig passten viele Wortwahlen auch sehr gut zum leicht mittelalterlichen Flair der Welt.

Dadurch, dass eigentlich jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet, ist das Buch noch einmal doppelt spannend und zwingt einen einfach dazu immer weiter zu lesen.

Fazit: Ein tolles Buch, welches das Thema gleichgeschlechtliche Liebe sehr offen anspricht. Ich gebe dem Buch 4.5 Sterne und empfehle es ab 13 Jahren.

Über das Buch: „Rowan & Ash – ein Labyrinth aus Schatten und Magie“ von Christian Handel erschien 2020 im Ueberreuter Verlag. Das Buch hat 409 Seiten und es wird aus der Ich Perspektive des Protagonisten Rowan erzählt.

Zum Inhalt: Seit seinem dritten Lebensjahr ist Rowan O´Brien mit der Kronprinzessin von Iriann verlobt. Doch im Vorfeld der Hochzeit sorgen Gerüchte für Verstimmungen: Rowans enge Freundschaft mit der gleichaltrigen Magieschülerin Raven wird von missgünstigen Stimmen aufgebauscht und groß geredet. Dabei empfindet Rowan nichts als Freundschaft für Raven. Die Wahrheit ist viel komplizierter: Rowan liebt keine andere Frau. Sondern den Königssohn Ash.

Über den Autor: Christian Handel wurde 1978 in Lohr am Main geboren und ist ein deutscher Fantasy – Schriftsteller und Moderator. Sein erstes Buch „Rosen und Knochen“ erschien 2017 im Drachenmond Verlag.



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